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Lesedauer 3 Min.

Telekom betreibt Firmennetze mit Rohde & Schwarz

Gemeinsam mit Rohde & Schwarz Networks and Cybersecurity bietet die Telekom Unternehmen einen Full Managed Service für LAN und WLAN an. Betrieben wird er über deutsche Cloud-Rechenzentren, der Start soll noch in diesem Jahr erfolgen.
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Sinnbild für die Telekom-Lösung: Technik, Betrieb und Rechenzentren sollen aus Deutschland kommen

© generiert mit KI@Deutsche Telekom

Mit einem Full Managed Service für Firmennetze baut die Deutsche Telekom ihr Angebot für souveräne Unternehmensnetze aus. Entstanden ist er gemeinsam mit Rohde & Schwarz Networks and Cybersecurity, das im Sommer 2026 aus der Fusion von LANCOM Systems und Rohde & Schwarz Cybersecurity hervorgegangen ist. Die Netzwerktechnik ist softwaregesteuert und stammt aus deutscher Entwicklung, den Betrieb übernehmen die Telekom und deutsche Cloud-Rechenzentren. Die Telekom wirbt dafür mit dem Prädikat „Engineered, managed and hosted in Germany“. Der Hersteller bietet Hardware für WAN, LAN, WLAN und Firewalls sowie cloudbasiertes Software-defined Networking, viele Produkte sind laut Unternehmen vom BSI für VS-NfD-klassifizierte Daten zugelassen.

Was die Telekom übernimmt

Die Telekom stellt die Kundeninfrastruktur bereit und übernimmt Management, Monitoring und Service. Der Service umfasst LAN und WLAN und basiert auf der R&S LANCOM Management Cloud. Kunden erhalten nach Angaben der Telekom einen planbaren Netzwerkbetrieb mit definierten Service- und Reaktionszeiten und können den Zustand ihres Netzes über ein Dashboard jederzeit nachvollziehen. Die eigenen IT-Teams müssen den laufenden Betrieb damit nicht mehr vollständig selbst abdecken. Angesprochen sind besonders streng regulierte Branchen wie das Gesundheitswesen und Behörden, aber auch Mittelstand und Großunternehmen.

Rolle der Partner offen

Der Produktstart ist noch für dieses Jahr vorgesehen. Informationen gibt es aktuell auf der it-sa in Nürnberg, noch bis zum 29. Oktober in Halle 7a am Stand 230. Welche Rolle Fachhändler und Systemhäuser bei dem Angebot spielen sollen, geht aus der Mitteilung nicht hervor. Offen bleibt, ob sie den Service weiterverkaufen oder betreuen können oder ob die Telekom ihn direkt an Endkunden vermarktet. Auch zu Preisen, Laufzeiten und Mindestgrößen macht sie bislang keine Angaben.

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