Signature 27: Motorola schickt sein neues Flaggschiff an den Start
Anfang des Jahres brachte Motorola mit dem Signature seine neue Serie von Flaggschiff-Smartphones an den Start. Jetzt wurde das Signature 27 als Nachfolger vorgestellt, der in den nächsten Wochen auf den Markt kommen soll. Dessen Preis ist gegenüber dem Vorgänger, der noch für knapp 1.000 Euro zu haben war, mit 1.899 Euro für die zunächst hierzulande angebotene Version mit 12 GB RAM und 512 GB Datenspeicher deutlich gestiegen.
Dafür gibt es aber auch viel Ausstattung in einem klassischen Bartype-Gehäuse, das in den Pantone-Farben Coal Smoke mit einer grauen Flechtoptik oder in Capulet Olive mit einer olivgrünen Textiloptik kommt. Schutz vor Staub und Wasser gibt es gemäß der Normen IP68/69 und MIL-810H. Premiere in einem Motorola-Smartphone feiert auch die Partnerschaft mit Bang & Olufsen, die einen satten Sound bringen soll.
Beim Extreme Amoled Duo Display mit 6,8 Zoll Diagonale und 120 Hz Bildwiederholrate soll laut Motorola die Tandem-Technologie zwei lichtemittierende Schichten in einem Panel vereinen, was eine höhere Helligkeit, sattere Farben und eine verbesserte Energieeffizienz bringen soll.
Neuer Snapdragon für KI-Funktionen
Als eines der ersten Smartphones bekommt das Signature 27 den derzeit schnellsten Qualcomm-Prozessor, den Snapdragon 8 Elite Extreme Gen 6. Dieser soll umfangreiche KI-Anwendungen und Gemini Intelligence ermöglichen. Auch Wi-Fi 8 wird unterstützt. Der üppig dimensionierte 7.000-mAh-Akku kann mit 90 Watt per Kabel oder 50 Watt drahtlos geladen werden.
Auch wenn die rückwärtige Kameraeinheit aus Keramik und gebürstetem Aluminium nach vier Linsen aussieht, hat sie nur drei und einen Sensor: Eine 50-Megapixel-Hauptkamera mit Sony Lytia L910-Sensor, eine 122-Grad-Ultraweitwinkelkamera mit 50 Megapixeln und einen 200-Megapixel-Periskop-Zoom, der optisch bis zu dreifach vergrößert. Dazu kommt noch ein dedizierter EVS-Action-Sensor, der helfen soll, Bewegungen besser zu erfassen. Die Selfiecam bietet 50 Megapixel.
Motorola verspricht sieben Jahre Android-Updates. Zudem gibt es erstmals bei der Lenovo-Tochter die GrapheneOS-Unterstützung, wobei der Start für diese Version noch unklar ist. Das besonders sicherheitsorientierte Open-Source-Betriebssystem basiert auf dem Android Open Source Project. Die Integration wurde gemeinsam mit der GrapheneOS Foundation entwickelt, einer führenden gemeinnützigen Organisation für fortschrittliche mobile Sicherheit. GrapheneOS stellt hohe Anforderungen an die Hardware und die langfristige Versorgung unterstützter Geräte mit Softwareupdates.