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Lesedauer 2 Min.

Telefónica und EWE bauen gemeinsam 5G im Nordwesten aus

Eine Kooperation von Telefónica Deutschland mit dem Oldenburger Versorgungsunternehmen EWE soll eine bessere Mobilfunkabdeckung mit 5G in ländliche Räume im Nordwesten Deutschlands bringen.
EWE-Funkturm
© EWE

Telefónica Deutschland und der EWE-Konzern erweitern ihre Zusammenarbeit beim Netzausbau im Nordwesten Deutschlands mit einem neuen Kooperationsmodell. Ziel der nun geschlossenen Vereinbarung ist es, den Ausbau moderner 5G-Mobilfunkstandorte deutlich zu beschleunigen und die Mobilfunk- und Glasfaserinfrastrukturen enger zu verzahnen. Damit soll die oft noch schwache Versorgung im ländlichen Raum besser werden.

EWE stellt dazu leistungsfähige Glasfaseranbindungen und eigene Maststandorte für den Ausbau des 5G Netzes von Telefónica Deutschland bereit. Zusätzlich unterstützt der Versorger, der seinen Sitz in Oldenburg hat, den Neubau weiterer Mobilfunkstandorte und bindet diese direkt an das Glasfasernetz an. 

An der Kooperation sind innerhalb des EWE-Konzerns sowohl EWE TEL (Vertrieb) als auch EWE Netz (Funkinfrastruktur) beteiligt. EWE TEL fungiert dabei als Lieferant für LWL-Anbindungen von Mobilfunkstandorten im Versorgungsgebiet von EWE. EWE Netz bringt ihre umfassende Erfahrung im Bereich Funkinfrastruktur ein und stellt Mobilfunkstandorte bereit. Genutzt werden dabei unter anderem zahlreiche der rund 100 bestehenden Funkmasten, die ursprünglich für den Aufbau des 450 MHz-Netzes errichtet wurden und nun für den 5G-Ausbau mitgenutzt werden können. Das soll eine deutlich schnellere Umsetzung und weniger zusätzliche Flächeneingriffe für den Ausbau ermöglichen. Ergänzend kommen auch neue Mobilfunkmasten hinzu.

Die langjährige Geschäftsbeziehung zwischen EWE und Telefónica Deutschland wird damit weiter intensiviert. Bestehende Richtfunkverbindungen werden schrittweise durch Glasfaser ersetzt oder durch moderne Redundanzlösungen ergänzt, um zusätzliche Sicherheit, Stabilität und Leistungsfähigkeit zu gewährleisten.

 

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